Jul 29 2009
Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) bei heißer Witterung
Gefahren durch Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) bei überdurchschnittlich heißer Witterung
Die langanhaltende überdurchschnittlich heiße Witterung kann, sofern eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr z. B. durch widrige dienstliche Bedingungen im operativen Wechselschichtdienst nicht gewährleistet werden kann, zu ernsthaften gesundheitlichen, die Dienstfähigkeit beeinträchtigenden Problemen führen.
Ein Durstgefühl tritt etwa bei einem Flüssigkeitsverlust von ca. 2% des Körpergewichtes auf und ist mit einer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit von bis zu 20 % verbunden! Bei einem Flüssigkeitsverlust von 10 % treten bereits ernste gesundheitliche Störungen auf.
Typische Symptome eines Flüssigkeitsmangels sind:
- Müdigkeit
- Schwäche
- Übelkeit
- Einschränkungen der Beweglichkeit
- Kopfschmerzen in ausgeprägten Fällen auch Bewusstseinsstörungen
Mineralwasser sind grundsätzlich geeignet ein bestehendes Flüssigkeitsdefizit auszugleichen bzw. die Entstehung eines solchen zu vermeiden. Das “ideale Mineralwasser” sollte bezüglich des Mineralstoffgehaltes (mg/l) folgende Bedingungen erfüllen: Natrium <250, Calcium <300, Kalium >25, Magnesium >100, Na/K-Verhältnis <10 : 1 und bezüglich seiner Osmolarität (Konzentrations-/Druck- Gefälle zwischen Getränk und Blutplasma) leicht hypoton oder isoton sein.
Da ein solches “ideales Mineralwasser” im Handel praktisch nicht verfügbar ist, kommt als praktische Alternative Apfelsaftschorle im Mischungsverhältnis 3 : 1 (Wasser : Apfelsaft) in Frage.
Entsprechende Getränke sollten auch im Außendienst mitgeführt werden, da unter extremer Hitze bzw. nach körperlicher Belastung zur Vermeidung der o. a. Symptome eine Flüssigkeitszufuhr (ca. 200 ml) in ca. 30minütigem Abstand erforderlich ist.
Die Trinktemperatur der Getränke sollte 5 Grad Celsius nicht unterschreiten, da sonst dessen Verweildauer im Magen verlängert und die Resorption der Flüssigkeit im Darm verzögert wird.

unterschiedlichen Phasen der Belastungsintensität an. Der Stoffwechsel wird so optimal auf 






















