Chinesische Ernährung
Die Ernährung ist ein wichtiger Teil der traditionellen chinesischen Medizin.
In China gelten die meisten Nahrungsmittel als heilkräftig. Leichtere Leiden werden durch eine spezielle Ernährung, die mit körperlicher Bewegung und anderen Hygienemaßnahmen kombiniert wird, behandelt. Die traditionelle chinesische Ernährungslehre basiert auf drei Prinzipien, die auch die Grundlage des gesamten chinesischen Denkens bilden: Yin und Yang, den fünf Elementen sowie dem Konzept des Qi (Energie). Nach diesen Prinzipien werden die Nahrungsmittel eingeteilt, dabei gibt es keine, die generell als “gut” oder “schlecht” gelten. Die Kategorien der Nahrungsmittel Die wichtigste Unterteilung der Nahrungsmittel erfolgt nach Yin und Yang. Wird das Gleichgewicht von Yin und Yang im Körper gestört, d.h. nimmt eine der beiden Eigenschaften überhand, sind Krankheiten und emotionale Probleme die Folge. Alle Nahrungsmittel werden nach ihren verschiedenen Merkmalen und Eigenschaften in Kategorien eingeteilt. Die meisten Nahrungsmittel enthalten sowohl Yin- als auch Yang-Eigenschaften, einige sind jedoch extrem Yin- oder Yang-lastig. Die vier Energien sind Untergruppen von Yin und Yang, sie sind heiß, warm, kalt und kühl. Diese beziehen sich auf die thermische Wirkung der Nahrungsmittel auf den Körper. Deshalb werden sie häufig auch als “Temperament” bezeichnet.
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