Inhalation vor Sport schützt vor Belastungsasthma
Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale müssen nicht vom Schulsport ausgeschlossen werden. Durch die prophylaktische Anwendung bronchodilatativer Medikamente vor Beginn des Sportunterrichts läßt sich ein Belastungsasthma verhindern.
Besonders geeignet sind kurzwirksame Beta-2-Mimetika, die etwa eine Viertelstunde bis 60 Minuten vor dem Sport inhaliert werden sollten, empfiehlt der Pneumologe Professor Adrian Gillissen aus Leipzig. Kombinationspräparate, die ein kurzwirksames Beta-2-Mimetikum wie Reproterol und eine antiinflammatorische Substanz wie DNCG enthalten (etwa von dem Unternehmen Aventis als Aarane® N angeboten), hemmen die Histaminausschüttung am besten und verstärken die protektive Wirkung. Das hat Gillissen bei einer Veranstaltung des Unternehmens im Asthmazentrum in Berchtesgaden betont. Auch das langwirksame Beta-2-Mimetikum Formoterol sei für die prophylaktische Behandlung zur Vermeidung eines Belastungsasthmas geeignet. Denn diese Substanz habe im Vergleich zu anderen langwirksamen Beta-2-Mimetika einen schnellen Wirkungseintritt. Da eine häufige Anwendung sowohl kurz- wie auch langwirksamer Beta-2-Mimetika zu einer Tachyphylaxie führen kann, sollten diese bei regelmäßiger Anwendung mit einer anti-inflammatorischen Substanz kombiniert werden, sagte Gillissen. Ärzte Zeitung, 19.02.2003
@Gerd: Da habe ich doch was für dich gefunden. Hoffe der Artikel ist nichts neues für Dich.
Danke auch am Dr. Schammne für den Berich (http://www.2exercise.net )
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{ 1 comment… read it below or add one }
Das hört sich echt interessant an. Wobei ich eigentlich kein Freund der ganzen Medikamente bin.
Als Alternative fahre ich lieber die Belastung im Training runter. Da fahre ich ganz gut mit.
Vielleicht sollte ich mal eine Langzeitstudie mit ärztlicher Betreuung und entsprechender Medikation durchführen?
Danke für den Artikel!