Ironman Marathon Trainingspläne

by admin on 22:01

Die von mir aufgelisteten Preise beziehen sich auf die persönliche Betreuung!

Der Klassiker ist das 44,-€-Paket.
Wenn sich der Trainer dort nur 15min pro Woche mit den Daten eines Sportlers beschäftige (analysieren, Nachrichten senden, Fragen bearbeiten etc.), dann arbeite er pro Monat 1 Stunde für diesen Sportler.

Ein Sportwissenschaftler (in meinem Falle noch promoviert) ist definitiv 44,-€ pro Stunde wert! Für 44,-€ / Std. wird in einer Autowerkstatt kein Meister einen Finger krumm machen. Ein Anwalt, ein Arzt, ein Steuerberater, ein Physiotherapeut etc. auch nicht… icon wink Ironman Marathon Trainingspläne

Wer die Software automatisiert benutzt, bezahlt 159,-€ pro Jahr. Also rund 13,-€ im Monat!!!
Es sind auch keine verstecken Kosten zu finden.
Da ist dann Ausdauertraining, Krafttraining und die Ernährungsdatenbank inbegriffen.
Das sollte wohl ganz im Bereich von Vicsystem liegen, oder?

@Laufmeister: Und als kleiner Trick: wenn ein Saisonhöhepunkt vorbei ist, kann man ihn rauslöschen und einen neuen anlegen und das Training neu berechnen. In dem Fall kannst du dann quasi beliebig viele Saisonhöhepunkte eintragen (ob das sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt). icon wink Ironman Marathon Trainingspläne

Und zu guter letzte kann man in der Premiummitgliedschaft auch Fragen ans Trainerteam stellen und bekommt Hilfe. Das dauert dann halt mal 2 oder 3 Tage, je nachdem wie viele Anfragen gerade aufgelaufen sind (es liegt dann eben keine persönliche Betreuung vor).

Ich habe gestern sogar knapp 1 Stunde mit einem promovierten Sportwissenschaftler telefoniert und so einige Sachen ließen sich sofort klären, wie meine Wade zum Beispiel. Vielleicht sollte Michael Ballack auch mal mit Dominik telefonieren.

Weitere Vorteile von 2exercises

  • 2exercise lernt von den Nutzern (und da mehrere hundert von den rund 9000 Nutzern mit der Software regelmäßig trainieren, kommen garantiert wesentlich mehr Daten zustande als bei jedem Vereinstrainer).
  • 2exercise ändert nicht einfach so den Plan, sondern fragt erst mal nach, warum das Training gerade so verlaufen ist. Denn es ist ein Unterschied für die weitere Planung, ob du krank oder einfach nur zu faul zum Training warst. Jeder ordentliche Trainer fragt auch zuerst mal nach.
    Manchmal geht es auch einfach nicht, weil Familie, Beruf oder Wetter oder was auch immer dazwischen gekommen ist (gleich mal auf die Ausredenliste notieren)

Frage an Euch

Aber bevor wir jetzt einen Flameware beginne.

Was erwartet ihr denn von einem guten Trainer?

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    { 11 comments… read them below or add one }

    1 Hannes Juli 24, 2009 um 22:34

    Kommt darauf an, was für einen Trainer man sich holt und was man von ihm will. Ich persönlich lebe derzeit auch ohne Trainer ganz gut.

    Aber wenn ich einen hätte, würde ich mir einen wünschen, der mich auch wirklich beim Training begleitet, mich anspornt, mit mir redet. Also wäre für mich dann der Verein die Lösung, nicht die Software.

    2 schroedi Juli 24, 2009 um 23:04

    Ja einen Trainer vor Ort wäre natürlich genial. Im Verein hatte ich mir sowas auch erhofft, aber leider traf man sich nur zum Schwimmen. Laufen und Radfahren war dann immer individuell zu regeln – sprich es trainierte jeder wie er wollte.

    Ich denke für den normaler Hausgebrauch kann man sich viel erlesen und ausprobieren. Manchmal ist aber professionelle Hilfe wichtig. Ähnliche wie beim Gorerunner Sven…

    3 Gerd Juli 25, 2009 um 12:43

    Da ich aus Lust und Freude am Laufen laufe, kann ich Dir die Frage nicht beantworten.
    Aber das kann sich ja irgendwann mal ändern.
    Im Augenblick sehe ich bei mir keinen Bedarf.
    Was ist ein “Flameware”????

    4 schroedi Juli 25, 2009 um 13:02

    Hatte bisher auch nicht das Bedürfnis, aber die vergangene Tage haben mir gezeigt, dass bei dem was ich vor habe das sehr sinnvoll ist. Immerhin will ich ja nicht wieder irgendwelche “Schäden” davon tragen.

    Flamewar: (aus dem Englischen: to flame, aufflammen) ist ein ruppiger oder polemischer Kommentar bzw. eine Beleidigung im Usenet, in einer E-Mail-Nachricht, Chatsitzung, einem Forenthread oder in einem Wiki. Im Usenet, wo der Begriff seinen Ursprung hat, wurde wie beim Begriff der Polemik nicht ausgeschlossen, dass eine Flame auch einen Sachbezug hat. Doch wird Flame inzwischen gerne für aggressive Beiträge ohne Sachbezug verwendet.

    5 Andy Juli 25, 2009 um 19:55

    Ich kann mich da Hannes nur anschließen. Ich denke eine persönliche Betreuung ist viel woichtiger als iregnd eine Software und auch der Erfolg wird damit sicherlich besser werden!

    6 ironschroedi Juli 25, 2009 um 20:05

    Naja und die persönliche Betreuung kostet dann 13 Euro im Monat. Also praktisch Geschenkt – denke ich…

    7 Jens Juli 26, 2009 um 22:14

    Das ist wirklich eine gute Frage, zumal ich ja kurz davor stehe, per VICSystem zu trainieren.
    Ich denke, die optimalste Lösung ist wirklich der Trainer vor Ort, wie es Hannes schon beschrieben hat. Der auch mal auf deinen Laufstil achtet, dich anfeuert, sieht, mit was für einem Gesichtsausdruck du läufst und wieviel Power du reinsteckst. Ob er dann daraus die richtigen Rückschlüsse zieht und das optimalste Training für dich bastelt ist wieder eine andere Frage (gibt es das überhaupt? Wird vermutlich wie bei Ärzten sein: frag drei Trainer und du bekommst 4 Trainingspläne).
    Geht das aber über das Internet?
    Die beste Alternative ist (wie von dir beschrieben), dass man ein Feedback abgibt, das persönlich bearbeitet wird. Ideal wäre es, wenn man seinen festen Ansprechpartner hat, der sich bei Gesprächen / Mails dann auch an einen erinnert. Solang 50-100 Sportler dort angemeldet sind, mag es noch funktionieren. Wenns dann aber mal 1000 sind, dann gibt es ordentlich was zu tun. Ich persönlich hätte Angst, dass darunter die Qualität leidet und man letztendlich doch wieder nur einer von vielen ist und man seine Trainingspläne dann doch wieder nach Baukastenprinzip zusammengestellt bekommt.
    Wenn das Feedback aber von einem Trainer wirklich gewissenhaft bearbeitet wird, sehe ich das schon als gute Lösung an.
    Mir persönlich reicht bereits ein Trainingsplan, der zumindest zum Teil dynamisch ist und auf meine gelaufenen Werte automatisch eingeht. Ich freue mich schon jetzt auf ein viel abwechslungsreicheres Training mit ganz unterschiedlichen Tempobereichen, die ein komplett statischer Trainingsplan in der Art und Weise sicherlich nicht bieten kann (wie sehr sich die Trainingseinheiten an meiner Leistung orientieren, kann ich dann erst später und vermutlich nur nach einem Gespräch mit anderen beurteilen).

    Ich wünsch dir auf alle Fälle viel Erfolg & Spaß!

    8 ironschroedi Juli 27, 2009 um 05:20

    @Jens: Das sehe ich auch so, die Mischung machts, das war ja auch das was mich bei meinem letzten Trainingsanbieter so gestört hat. Nur ein Computersystem ist nicht der Weissheit letzter Schluss. Es kommt immer darauf an, welche Person nach dem Plan trainiert.

    Ich denke mal, dass ich mit 2exercises auf dem richtigen Weg bin.

    Mal sehen wie ich morgen bei meinem Leistungstest abschneiden werde.

    9 Farmin Gorerunner Juli 27, 2009 um 21:54

    Also ich kenne ja beides: den Vereinstrainer, gleichzeitig auf irgendwie ein Freund, und das computerbasierte System.
    Hat alles seine Vor- und Nachteile. Die Erwartungen von Euch sind z.B. recht hoch, wie ich finde. Wir sind doch keine Profis, hätten aber gerne eine Art Rundumbetreuung, am Besten noch für lau.
    Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass kein System funktioniert, wenn man sich nicht daran hält und was fast noch wichtiger ist: wenn man keine Rückmeldung abgibt. Aber genau daran, am fehlenden Feedback, scheitern unheimlich viele. Es wird sich kaum ein Vereinstrainer finden (und wahrscheinlich auch nur selten ein personal trainer wegen den Kosten!), der einen täglich “beobachtet”. So gilt auch hier: regelmässige Rückmeldungen müssen sein. Bei Vicsystem z.B. wirst Du quasi gezwungen ein Trainingsfeedback abzugeben, sonst macht auch eine dynamische Anpassung keinen Sinn. Aber dabei frage ich mich: muss eine ständige Trainings”beobachtung” sein?
    Dadurch dass Vicsystem (z.B.) so ausbalanciert ist, dass auf die Rückmeldungen sehr gut reagiert wird, benötige ich auch kein Telefonat mit dem Personaltrainer und bin auch nicht aufgeschmissen, wenn der Vereinstrainer genau an diesem Abend, an welchem mir die Wade schmerzt, in der Kneipe versumpft oder gerade im zwei wöchigen Thailandurlaub ist.
    Und wenn ich dann doch mal eine wichtige Frage habe, wird mir die von Patric Lüthi, dem Entwickler des Systems, auch beantwortet – kostenlos. Auch ein Telefonat, auf die Schnelle, wurde mir angeboten.
    Aber es gibt auch noch etwas, das fast genau zwischen beiden Ohren sitzt, das nennt sich Hirnschmalz und darf ab und zu auch verwendet werden. Wenn ich mich dann sowieso noch im ein oder anderen Forum umschaue, tja, dann weiss ich doch genügend! Immerhin sind wir alle hier selbst Blogger und geben unseren, meist gut gemeinten, Senf ab und versuchen anderen Läufern durch unsere Tipps zu helfen.

    Unterm Strich ist es wichtig, dass jeder von seinem System überzeugt ist, das finde ich sehr wichtig. Ob das nun der Vereinstrainer, der personal trainer oder ein Computersysten ist, ist meiner Meinung nach egal. Auf alle Fälle finde ich diese Diskussion sehr sehr interessant!!

    10 ironschroedi Juli 28, 2009 um 04:39

    In der Tat @Sven, die Diskussion ist sehr sehr angenehm…. vorallem aber weil wir uns in einem Punkte alle einig sind. Die persönliche Betreuung durch einen Trainer ist wichtig :-) und was bisher noch keiner geschrieben hat, sich aber alle denken können, trainieren musst du immer selbst – das ist so und das bleibt so.

    Hier denke ich kann dir ein Trainer vor Ort nochmal eine ordentliche Motivation geben-gerade wenn man mal ein kleines Tief hat.

    Frage an alle anderen: Habt ihr noch andere Trainingssysteme im Einsatz? Beschreibt doch einfach mal die Vorzüge Eures System….

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